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Archiv für August, 2009

Preisend mit viel schönen Reden

28. August 2009 Kommentare ausgeschaltet

Preisend mit viel schönen Reden ist die Anfangszeile eines Gedichts von Justinus Kerner.
Die Vertonung dieses Gedichts gilt als inoffizielle Landeshymne Württembergs.

Preisend mit viel schönen Reden
Ihrer Länder Wert und Zahl,
Saßen viele deutsche Fürsten
Einst zu Worms im Kaisersaal.

„Herrlich“, sprach der Fürst von Sachsen,
„Ist mein Land und seine Macht;
Silber hegen seine Berge
Wohl in manchem tiefen Schacht.“

„Seht mein Land in üpp’ger Fülle,“
Sprach der Kurfürst von dem Rhein,
„Goldne Saaten in den Tälern,
Auf den Bergen edlen Wein!“

„Große Städte, reiche Klöster!“,
Ludwig, Herr zu Bayern sprach.
„Schaffen, daß mein Land dem euren
wohl nicht steht an Schätzen nach.“

Eberhard, der mit dem Barte,
Württembergs geliebter Herr,
Sprach: „Mein Land hat kleine Städte,
Trägt nicht Berge silberschwer;

Doch ein Kleinod hält’s verborgen:
Daß in Wäldern, noch so groß,
Ich mein Haupt kann kühnlich legen
Jedem Untertan in Schoß.“

Und es rief der Herr von Sachsen,
Der von Bayern, der vom Rhein:
„Graf im Bart! Ihr seid der Reichste!
Euer Land trägt Edelstein!“

Wikipedia: Preisend mit viel schönen Reden

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Schwaben können besonders gut Hochdeutsch

24. August 2009 Kommentare ausgeschaltet

Mündliche Anfrage des Abg. Michael Theurer FDP/DVP
zur Funktion des „Sprachenbeauftragten“ der deutschen Länder
:
In welchem Zusammenhang steht die Ausübung der Funktion des „Sprachenbeauftragten“ der deutschen Länder durch Baden-Württemberg mit der Werbekampagne des Landes „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“?

Schriftliche Antwort des Staatsministeriums:
Die Rolle als Sprachenbeauftragter ist uns auf den Leib geschrieben, weil wir den Anspruch erheben, wirklich alles zu können, auch Hochdeutsch. Deshalb ist das Motto unserer seit zehn Jahren sehr erfolgreichen Werbe- und Sympathiekampagne „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ ähnlich humoristisch zu sehen wie die Anfrage. Und es stimmt – genau genommen – auch gar nicht. Aus sprachhistorischer Sicht sind Schwäbisch, Alemannisch, Kurpfälzisch und Fränkisch hochdeutsche Dialekte. Also können wir sogar besonders gut Hochdeutsch.

Das sehen auch die Europaminister der Länder so. Bereits 1994 haben sie Baden-Württemberg zum „Sprachenbeauftragten in EU-Angelegenheiten“ ernannt. Unsere Aufgabe ist es, für die Belange der deutschen Sprache als Amts- und Verhandlungssprache in Brüssel einzutreten. In diesem Zusammenhang werden auch aktuelle Problemfälle aufgegriffen und in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung einer Lösung zugeführt.

Auf unsere Initiative hin werden auch seit Jahren vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit uns Deutschsprachkurse für EU-Mitarbeiter angeboten, die regen Zulauf haben.

Über unsere vielfältigen Aktivitäten zur Stärkung der deutschen Sprache in der EU, zu denen auch direkt an die EUKommission gerichtete Stellungnahmen des Bundesrats gehören, informiert der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie für den Geschäftsbereich des Staatsministeriums auch regelmäßig den EU-Ausschuss des Landtags. Ziel unserer Bemühungen ist es, wenn Sie so wollen, alles daranzusetzen, dass es in Brüssel nicht länger heißt: „Wir können alles außer Deutsch“. Das gilt natürlich auch für unsere Abgeordneten in Brüssel.

Warschau Hanoi

24. August 2009 Kommentare ausgeschaltet

Warsch-au in Polen?
Ha-noi in Vietnam.

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Kenner trinken Württemberger

13. August 2009 Kommentare ausgeschaltet

Richard Kenners Kopf kennt fast jeder. Die Württemberger Weinerzeuger sprechen sogar vom „Kennerkopf“. Erraten? Der 89-Jährige ist jener, der sein Konterfei dem Markenzeichen der Württembergischen Weingärtner-Genossenschaft lieh – und das bereits 1961.

Stuttgarter Nachrichten, 13.08.2009: Herr Kenner trinkt Württemberger

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