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Archiv für die Kategorie ‘Presse’

I schwätz schwäbisch, Du au? – Vortrag von Winfried Kretschmann

28. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet

Die Reutlinger Nachrichten berichten über einen Vortrag des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in Reutlingen.
Gedanken zum Thema Schwäbisch als Alltagssprache und seine Bedeutung für die Persönlichkeit.

„I schwätz schwäbisch, Du au?“: Mit einem „Jo“ geantwortet hätte vermutlich die Mehrheit jener Besucher in der Reutlinger Kreissparkasse, die Ende vergangener Woche zum Vortrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Titel „Dialekt in der Mitte der Gesellschaft“ gekommen waren.

Lesenswerter Artikel vom 24.10.2016!
http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/_i-schwaetz-schwaebisch_-du-au_-13871279.html

Muggaseggele in der ZEIT erwähnt

26. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet

„Zeit“-Autor Peter Dausend schrieb für ein Weinpräsent der CDU den folgenden Satz:

„Verliert die CDU die Wahl im März, bleibt Strobl nur noch ein muggeseggele Zeit im Amt.“

Und Michael Theurer, der Ex-Oberbürgermeister von Horb, lässt sich in Anlehnung an einen Slogan des Ex-US-Präsidenten Bill Clinton mit dem folgenden Satz zitieren:

„Es isch die Wirtschaft, Du Hutsimpel!“

All das steht im Bericht der Südwest-Presse online vom 22.01.2016

 

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Schwabizismen für den Duden!

28. Oktober 2015 Kommentare ausgeschaltet

Die Stuttgarter Nachrichten berichten mal wieder über den Kampf des Radiosenders Antenne 1.
Dieser will das „Muggaseggele“ in den Duden bringen.

Also wie gesagt: Wir sind dafür!

Artikel von Uwe Bogen in den Stuttgarter Nachrichten vom 21. Oktober 2015

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Muggaseggele in den Duden

29. August 2014 Kommentare ausgeschaltet

Seit Anfang 2014 versucht der Stuttgarter Radiosender Antenne 1 das Wort „Muggaseggele“ in den deutschen Duden zu bringen.
Wir sind dafür!

Ingos Operation Muggaseggele

So dockelig, so dackelig

16. September 2012 Kommentare ausgeschaltet

Bin gerade über einen Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1991 gestolpert.
DER SPIEGEL 23/1991 – 03.06.1991
„Die Stuttgarter Landesregierung möchte das Etikett „Ländle“ ausmerzen.
Die Koseform wird als provinziell und kränkend empfunden. …“

zum Spiegel-Artikel

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Vom Städtle zum Weltstädtle – Asshole

17. Juni 2011 Kommentare ausgeschaltet

Joe Bauer schreibt über die schwäbische Verkleinerungsform „le“:

… Es ist hoffnungslos. Wenn heute ein Werbetexter die Fluglinie Stuttgart-New York als Reise „Vom Städtle zum Weltstädtle“ verkauft, hat er womöglich den weltweiten Einfluss der schwäbischen Sprache neu entdeckt. Auch die Amerikaner kennen Verniedlichungswörter mit der Swabian-Diminutiv-Endung „le“. Zum Beispiel Asshole. Gedanken sind frei.

Stuttgarter Nachrichten, 16.06.2011
Joe Bauer in der Stadt: Die Gedanken sind frei

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Kein Weindorf mehr in Hamburg?

9. Juli 2009 Kommentare ausgeschaltet

Bild Hamburg, 29.06.2009

Schafft das Weindorf ab!
Über den Rathausmarkt weht wieder der Duft von Maultaschen und Weinseligkeit. Seit dem Wochenende kredenzen die Wirte des Stuttgarter Weindorfs wieder über 100 badische und württembergische Tropfen, dazu lokale Spezialitäten.
Offiziell schwärmen die Politiker vom Weindorf vorm Rathaus – doch hinter den Kulissen wird heftig diskutiert. Kritiker wollen das Traditionsfest abschaffen!
[…]
Thorsten Kausch, Geschäftsführer von Hamburg Marketing: „Aus Vermarktungssicht bringt das Weindorf unserer Stadt nichts. Wenn es nach uns geht, muss man prüfen, ob es nicht andere Veranstaltungen gibt, die eher auf einem so wichtigen Platz wie dem Rathausmarkt durchgeführt werden sollten, und ob Ort und Dauer noch richtig sind.“ Eine Studie habe ergeben, dass Bilder vom Hafengeburtstag, Weihnachtsmarkt oder Triathlon auch überregional Beachtung finden, die vom Weindorf hingegen kaum.
[…]

gesamter Bild-Artikel

Wer net will hot khet…

UPDATE 10.07.2009:
Stuttgarter Nachrichten, 10.07.2009: Hamburger Händler solidarisch mit Laubenwirten

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Für Bauern und für Könige

9. Juli 2009 Kommentare ausgeschaltet

Tagesspiegel vom 10.07.2009

Für Bauern und für Könige
Spätzle sind die Essenz der schwäbischen Küchentradition – unsere Probierrunde fand die besten

Mit der Krise rücken wieder Küchen in den Blick, die bodenständig sind, ohne simpel zu sein, zugleich aber auch variantenreich, ohne dass man ihnen gleich Extravaganz vorzuwerfen hätte. Die schwäbische ist dafür das beste Beispiel. Im Laufe der Jahrhunderte entstand zwischen den ärmlichen Äckern der Schwäbischen Alb und dem pietistisch-sparsamen Alt-Württemberg eine Kochtradition, die dem allfälligen Mangel mit Witz begegnete; andererseits führte die Viehwirtschaft Oberschwabens zu einem besonderen Umgang mit magerem Fleisch. Die an Kreuzungspunkten von Handelsstraßen gelegenen Reichsstädte Augsburg, Biberach, Ravensburg und Ulm importierten zudem mediterrane Ideen.

Deshalb ist der schwäbischen Küche vieles mit der oberitalienischen gemeinsam. Nicht nur der Maultaschen und Bubespitzle wegen, deren Verwandtschaft mit Ravioli und Gnocchi ohnehin auf der Hand liegt, sondern auch auf Grund ihrer Improvisationsfreude. Inbegriff dieses Speiseplans sind die Spätzle, Spatzen oder Knöpfle (die entweder ins Kochwasser geschabt, gepresst oder gehobelt werden). Ohne den Vergleich zu strapazieren, stellen sie so etwas wie Urspaghetti dar. Denn vor der industriellen Fertigung haben die Teigfäden bestimmt nicht viel anders ausgesehen als eben Spätzle. Mit den venezianischen Bigoli beispielsweise haben sie auch jenseits der Alpen überlebt.
[…]

weiter im Artikel beim Tagesspiegel

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Heilix Blechle, das war net schlecht

20. Juni 2009 Kommentare ausgeschaltet

Badische Zeitung, 18. Juni 2009

Sparsam, schaffig, bruttlig, maulfaul: Dieses Klischeebild des typischen Schwaben hält sich hartnäckig in den Köpfen. An Witzen über schwäbischen Geiz und die „Schaffe, schaffe, Häusle baue“-Mentalität fehlt es auch nicht. „Über Baden lacht die Sonne, über Württemberg die ganze Welt“ ist nur einer von vielen Sprüchen über die „schwierige Beziehungskiste“ zwischen Badenern und Schwaben. Da kommt der Abend mit Journalistenlegende Ulrich Kienzle und dem Musiktrio „Die Frotzler“ in der Rheinfelder Kabarettreihe im Bürgersaal genau richtig, um das schiefe Bild vom hässlichen Schwaben gerade zu rücken und tiefer in Geschichte, Seele und Charakter des Menschenschlags im Musterländle zu blicken.

[…]. Kienzles humoristisches Schwabenkabarett beginnt schon bei der schwäbischen Mundart und der besonderen Grammatik, die kein Nicht-Schwabe versteht. Es heißt zwar „der Butter“, aber „das Mensch“ – so nannte man unseriöse Frauenzimmer wie Mätressen und Kurtisanen. Auch über den „analen und fäkalen Charakter“ des schwäbischen Witzes lässt sich Kienzle dezidiert aus. So ist „Arschloch“ im Schwäbischen keine Beleidigung. […].

kompletter Artikel mit Bild bei der Badischen Zeitung

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Horb im Netz: muggaseggele.de

6. Juni 2009 Kommentare ausgeschaltet

Neckar-Chronik, 06.06.2009

Horb im Netz (449)
muggaseggele.de – www.muggaseggele.de

US-Präsident Barack Obama auf schwäbisch? Gibt es, als Video. Unter www.muggaseggele.de findet man solche und ähnliche Fundstücke. Weil der Bildechinger Michael Blank meint, man müsse diese sammeln und brauche außerdem ein Testsystem. So ist es unter „Was soll das hier?“ zu lesen. Im Blog-Format werden schwäbische Originale, wie etwa Äffle und Pferdle präsentiert und mit erfolgreicher Umsetzung des schwäbischen Auftrags durch Jürgen Klinsmann gewitzelt. Alles was schwäbisch ist, sich auf Schwaben bezieht oder mit Schwaben zu tun hat, könnte prinzipiell dort zu finden sein.

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