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Archiv für die Kategorie ‘Wörter’

Schwäbische Begriffe mit „X“ – Teil 3

16. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet

Rosmarie Holderried aus Gönnheim hat uns noch einmal ganz viele neue Worte mit einem gehörten „X“ geschickt.
Vielmals Dankschee!

  • nixig = zu nichts nütz
  • nix = nichts
  • nixnutz = Nichtnütziger Mensch
  • nixtuer = Faulenzer
  • bix = Büchse, Dose
  • Axel = Achsel
  • Ax = Achse
  • Deixel = Deichsel
  • Glixsgefiehl = Glücksgefühl
  • Kex = Keks
  • Eidex = Eidechse
  • Fux = Fuchs
  • Lux = Luchs
  • Dax = Dahcs
  • Lax = Lachs
  • Drexau = Drecksau
  • Andex = Andechs
  • linx = links
  • Sexer im Lotto = Sechser im Lotto
  • Sexgerfescht = 60.er Fest

[ Teil 1 der „Worte mit X“ findet ihr hier ]
[ Teil 2 der „Worte mit X“ findet ihr hier ]

 

Wer kennt noch mehr schwäbische Bregriffe, in denen ein gehörtes „X“ vorkommt?
Immer her damit: Kontakt.

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Gischbl

2. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet

Der Gischbl – ein überspannter, aufgeregter, nervöser Mensch.

Danke Dodokay – Die Welt auf Schwäbisch.

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Schwäbische Begriffe mit „X“ – Teil 2

16. November 2016 Kommentare ausgeschaltet

Rosmarie Holderried aus Gönnheim hat uns neue Worte mit einem gehörten „X“ geschickt.

  • xseha = gesehen
  • Xälzbär = Marmeladenschlecker
  • xell    = Geselle
  • xang = Gesang
  • xalze  =  gesalzen
  • xamt und sonders = Gesamt und sonders
  • xsellig    = gesellig
  • xegnet = gesegnet
  • xellschaft    = Gesellschaft
  • xetz    = Gesetz
  • xichert    = gesichert
  • xindel    = Gesindel
  • xuch    = Gesuch

[ Teil 1 der „Worte mit X“ findet ihr hier ]

Wer kennt noch mehr schwäbische Bregriffe, in denen ein gehörtes „X“ vorkommt?
Immer her damit: Kontakt.

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Schwäbische Begriffe mit „X“

22. Juni 2011 1 Kommentar

Wer kennt noch schwäbische Bregriffe, in denen ein gehörtes „X“ vorkommt?

  • Xond
  • Xälzbrot
  • Xangbuch
  • Glixach
  • Schrexekond
  • Xsondheit
  • Drexau
  • Xox ond Xendl
  • Xicht
  • Bixle
  • Heilix Blechle
  • Xengde Sau
  • kex mit xelz in der bix
  • Xichtsbarack
  • a anständix Mädle isst koine Kartoffelstix oder ebbes anders salzix
  • Hoxa brocha
  • Ox am Spieß
  • Älles Murx. Blix bald nemme.
  • ?????
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Ludwig Uhland: Schwäbische Kunde

8. Juli 2009 Kommentare ausgeschaltet

Ludwig Uhland
Schwäbische Kunde

Als Kaiser Rotbart lobesam
zum heil’gen Land gezogen kam,
da mußt‘ er mit dem frommen Heer
durch ein Gebirge wüst und leer.

Daselbst erhob sich große Not.
Viel Steine gab’s und wenig Brot.
Und mancher deutsche Reitersmann
Hat dort den Trunk sich abgetan.

Den Pferden ward so schwach im Magen,
fast mußt der Reiter die Mähre tragen.

Nun war ein Herr aus Schwabenland,
von hohem Wuchs und starker Hand.
Des Rößlein war so krank und schwach,
er zog es nur am Zaume nach.

Er hätt‘ es nimmer aufgegeben,
und kostet’s ihn das eig’ne Leben.
So blieb er bald ein gutes Stück
hinter dem Heereszug zurück.

Da sprengten plötzlich in die Quer
fünfzig türkische Reiter daher!
Die huben an, auf ihn zu schießen
nach ihm zu werfen mit den Spießen.

Der wackre Schwabe forcht‘ sich nit,
ging seines Weges Schritt vor Schritt,
ließ sich den Schild mit Pfeilen spicken
und tät nur spöttlich um sich blicken,

bis einer, dem die Zeit zu lang,
auf ihn den krummen Säbel schwang.

Da wallt dem Deutschen auch sein Blut.
Er trifft des Türken Pferd so gut,
er haut ihm ab mit einem Streich
die beiden Vorderfüß zugleich.

Als er das Tier zu Fall gebracht,
da faßt er erst sein Schwert mit Macht,
er schwingt es auf des Reiters Kopf,
haut durch bis auf den Sattelknopf,

haut auch den Sattel noch zu Stücken
und tief noch in des Pferdes Rücken.
Zur Rechten sah man wie zur Linken
einen halben Türken heruntersinken.

Da packt die andern kalter Graus,
sie fliehn in alle Welt hinaus,
und jedem ist’s, als würd ihm mitten
durch Kopf und Leib hindurchgeschnitten.

Drauf kam des Wegs ’ne Christenschar,
die auch zurückgeblieben war;
die sahen nun mit gutem Bedacht,
welch Arbeit unser Held gemacht.

Von denen hat’s der Kaiser vernommen,
der ließ den Schwaben vor sich kommen;
er sprach: „Sag an, mein Ritter wert!
Wer hat dich solche Streich gelehrt?“

Der Held besann sich nicht zu lang:
„Die Streiche sind bei uns im Schwang!
Sie sind bekannt im ganzen Reiche;
man nennt sie halt nur Schwabenstreiche!“

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der ultimative Schwäbisch-Test

1. Juli 2009 Kommentare ausgeschaltet

Wer den Unterschied zwischen diesen drei Fragen versteht, ist sicher gut dabei:

  • Wo gosch na?
  • Wo gosch nò na?
  • Wo gosch nó nò na?
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Das schönste schwäbische Wort ist… Muggaseggele.

1. April 2009 Kommentare ausgeschaltet

Die Leser der Stuttgarter Nachrichten haben gewählt: Muggaseggele ist das schönste schwäbische Wort!
Da kann ich nur zustimmen.

Das schönste schwäbische Wort ist… Muggaseggele. Und das mit großem Abstand. Fast 40 Prozent der Leserinnen und Leser, die sich an der Schwäbisch-Umfrage unserer Zeitung beteiligt haben, entschieden sich für diesen typisch schwäbischen Begriff. Auf Platz zwei steht Bräschdlingsgsälz, gefolgt von Lombagruschd. Weit mehr als 1500 Leserinnen und Leser stimmten ab.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten