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Artikel Tagged ‘Sprache’

I schwätz schwäbisch, Du au? – Vortrag von Winfried Kretschmann

28. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet

Die Reutlinger Nachrichten berichten über einen Vortrag des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in Reutlingen.
Gedanken zum Thema Schwäbisch als Alltagssprache und seine Bedeutung für die Persönlichkeit.

„I schwätz schwäbisch, Du au?“: Mit einem „Jo“ geantwortet hätte vermutlich die Mehrheit jener Besucher in der Reutlinger Kreissparkasse, die Ende vergangener Woche zum Vortrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Titel „Dialekt in der Mitte der Gesellschaft“ gekommen waren.

Lesenswerter Artikel vom 24.10.2016!
http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/_i-schwaetz-schwaebisch_-du-au_-13871279.html

Muggaseggele in den Duden

29. August 2014 Kommentare ausgeschaltet

Seit Anfang 2014 versucht der Stuttgarter Radiosender Antenne 1 das Wort „Muggaseggele“ in den deutschen Duden zu bringen.
Wir sind dafür!

Ingos Operation Muggaseggele

Die meisten Dialektsprecher leben im Süden

6. Juli 2009 Kommentare ausgeschaltet

Pressemitteilung des Institut für Deutsche Sprache, 17. Juni 2009

Deutsche lieben ihre Sprache
Die große Mehrheit der Deutschen empfindet Liebe und Stolz für die deutsche Sprache. Das ist das Ergebnis einer deutschlandweiten, repräsentativen Studie zu Spracheinstellungen in Deutschland, die das Mannheimer Institut für Deutsche Sprache und der Lehrstuhl Sozialpsychologie der Universität Mannheim heute in Berlin veröffentlichten. […]

Mehr als die Hälfte aller Deutschen, nämlich 60%, sprechen einen Dialekt. Die meisten Dialektsprecher leben im Süden bzw. Südwesten Deutschlands und im Ostteil Berlins: Im Saarland sind es 94%, in Bayern und in Baden-Württemberg jeweils 86%, in Rheinland-Pfalz 75%. Mit 83% gehört auch der Ostteil Berlins zu einem der Gebiete mit dem höchsten Anteil an Dialektsprechern. Das Vorurteil, Dialekte seien ein Zeichen von niedrigem sozialen Status, konnte die Studie widerlegen: Es zeigte sich kein Zusammenhang zwischen Dialektkompetenz und Bildungsgrad.

Am sympathischsten wird der norddeutsche Dialekt empfunden (24%), gefolgt von Bairisch (20%) und Alemannisch (13%). Nur eine Minderheit (9%) gibt an, keinen Dialekt zu mögen, und immerhin fast ein Drittel der Befragten findet keinen der deutschen Dialekte unsympathisch. […]

[…] Die Mehrheit der Befragten betrachtet die Entwicklung der deutschen Sprache mit gemischten Gefühlen oder sogar mit Sorge. Auf die Frage, ob die Veränderung der deutschen Sprache positiv oder negativ zu bewerten sei, antwortet mehr als die Hälfte der Befragten (53%) unentschieden. 30% sind der Ansicht, die Entwicklung sei „eher besorgniserregend“ oder „sehr besorgniserregend“. 16% der in Deutschland lebenden Bevölkerung findet die Veränderungen „eher erfreulich“ bzw. „sehr erfreulich“.  […]

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